WingTsung für Kinder

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Kinder

Selbstverteidigung für Kinder bedeutet für uns, auf Gefahren aufmerksam zu machen, auf Mobbing richtig zu reagieren und bei Problemen zu helfen. Unsere Mottos sind Disziplin, Zielstrebigkeit, Zivilcourage, Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Fleiß, Aufmerksamkeit und Kritikfähigkeit. Wir zeigen Kindern spielerisch, wie sie sich bei Gefahr verhalten sollten. Ob gegenüber fremden Erwachsenen oder rowdyhaften Altersgenossen. In Rollenspielen üben Kinder, richtig zu reagieren. Mit Hilfe ihrer Stimmen und Körpersprache lernen die Kinder sich erfolgreich durchzusetzen. Dadurch werden sie selbstsicherer und setzen die Kampftechniken, die wir ihnen zeigen, wirklich nur dann ein, wenn es sein muss: im Notfall.

Aktive Kinder sind klüger

Wissenschaftler haben bewiesen: Kinder, die sich viel bewegen, trainieren gleichzeitig ihr Gehirn. Aber leider haben immer weniger Kinder Lust dazu. Auch hier hilft WingTsung. Unser Training bietet gezielte Übungen, die das Körpergefühl schulen. Wir trainieren das Gleichgewicht, die Beweglichkeit und zeigen Kindern, was in ihnen steckt. Das macht nicht nur Spaß, das macht auch selbstbewusst. Der WingTsung-Unterricht für Kinder wurde mit Hilfe von Pädagogen, Polizeibeamten und Ergotherapeuten entwickelt und hat ein klares Ziel: Sichere, gesunde und selbstbewusste Kinder.

Kinder-Verhaltensregeln

Es ist die eine Sache, sich als Kind gegen einen rüpelhaften Altersgenossen zu verteidigen oder gegen einen erwaschsenen Angreifer. In der OFES werden daher spezielle Themen im Unterricht behandelt, um Kinder frühzeitig auf Gefahren aufmerksam zu machen und um Vorkehrungen zu treffen, um das Risiko eines Übergriffs durch einen Erwachsenen zu minimieren.

Kinder-Verhaltensregeln

KINDER-VERHALTENSREGELN
10 Tipps für den sicheren Schulweg:

1. GEMEINSAM DEN SCHULWEG ABGEHEN
Der kürzeste Weg muss nicht der sicherste sein. Kinder sollten Wege mit vielen Passanten nutzen, die sie im Notfall ansprechen können. Gehen Sie den Weg mit Ihrem Kind gemeinsam ab, zeigen Sie ihm Orte, beispielsweise Geschäfte, wo Ihr Kind im Notfall immer jemanden ansprechen kann. Ihrem Kind muss klar sein: Ich darf diesen Weg nie verlassen und muss zügig nach Hause gehen.

2. GRUPPEN BILDLEN
Sprechen Sie sich mit anderen Eltern ab, damit kein Kind den Schulweg alleine gehen muss. Wichtig: Alle Eltern müssen dies mit ihren Kindern besprechen und ihnen klar machen, dass die Gruppe nie jemanden zurück lässt.

3. DISTANZ ZU FREMDEN HALTEN
Üben Sie mit Ihrem Kind Rollenspiele, idealerweise mit einem anderen Erwachsenen, der Ihr Kind beispielsweise in ein Gespräch verwickeln möchte oder versucht, es ins Auto zu locken. Fragt ein Erwachsener nach dem Weg, muss Ihr Kind weitergehen und darf nur eine Antwort geben: "Ich bin ein Kind, fragen Sie einen Erwachsenen!"

4. GEHEIMNISSE VERBIETEN
Kinder lieben Geheimnisse. Genau das versuchen Täter auszunutzen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine Geheimnisse gibt, die Mama und Papa nicht wissen dürfen, egal was ein anderer Erwachsener sagt.

5. NAMEN AUF SCHULRANZEN VERMEIDEN
Schreiben Sie den Namen und die Adresse Ihres Kindes niemals von außen auf den Schulranzen, sondern bringen Sie innen ein Schild an.

6. CODEWORT VEREINBAREN
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein Codewort, für den Fall, dass Sie es nicht wie besprochen von einem Treffpunkt abholen können. Egal ob Arbeitskollege oder Nachbar - nur wenn die Person das richtige Codewort nennt, steigt Ihr Kind zu ihr ins Auto.

7. SCHREIEN ÜBEN
Sagen Sie Ihrem Kind nicht nur, dass es im Notfall um Hilfe schreien soll, üben Sie es auch gemeinsam.

8. PASSANTEN EINBINDEN
Üben Sie mit Ihrem Kind und einigen Bekannten, wie man gezielt Passanten um Hilfe bittet. Ihr Kind muss lernen, Einzelpersonen gezielt anzusprechen: "Sie dort in der roten Jacke, bitte helfen Sie mir. Dieser Mann verfolgt mich, ich habe Angst ..."

9. RECHTE UND REGELN ERKLÄREN
Erklären Sie Ihrem Kind, was andere Erwachsene dürfen und was nicht. Besonders bei bekannten Personen, wie beispielsweise Nachbarn, sind viele Kinder zu vertrauensvoll. Stellen Sie klare Regeln für Ihr Kind auf, von denen es keine Ausnahmen gibt und üben Sie jede Regel als Rollenspiel.

10. HOLEN SIE SICH UNTERSTÜTZUNG
Eltern müssen Regeln für Ihre Kinder aufstellen. Diese persönlich mit den Kleinen zu üben ist oft schwer, denn Mama und Papa sind eben keine Fremden. Bitten Sie daher einen Bekannten, den Ihr Kind nicht kennt, bei einem Rollenspiel mitzuwirken oder wenden Sie sich an einen OFES-Fachtrainer. Goldene Regel bei allen Rollenspielen: Die Kinder müssen immer wissen, dass es sich um ein Spiel handelt und dürfen dabei nie Angst bekommen.